Quartierverein Kempten

Die Gründungsversammlung

Am 3. November 1966 trafen sich im Hotel Ochsen folgende 14 Personen zur Gründungsversammlung des Quartiervereins Kempten: Albert Willi, Erwin Nützi, Ernst Dürst, Rudolf Hofmann, Rolf Schneider, Max Hanhart, Kurt König, Heinrich Bosshard, Josef Meier, Walter Weber, Alfred Gubler, Robert Elmer, Johann Wildhaber und Albin Rüegg.

Die Gründung des Vereins erfolgte einstimmig. Der gewiegte Altpolitiker Rudolf Hofmann (Alt Kantons- und Gemeinderat der PdA) übernahm das Präsidium, der Wort- und Schriftgewandte Rolf Schneider das  Aktuariat. Im ersten Vorstand wirkten mit:
  • Rudolf Hofmann, Präsident
  • Heinrich Bosshard, Vizepräsident 
  • Rolf Schneider, Aktuar
  • Walter Weber, Kassier
  • Marcel Widmer, Josef Meier, Albert Willi als Beisitzer
Da die Kasse leer war, schlug Robert Elmer vor, nach altem Brauch dem Kassier einen freiwilligen Gründungsbeitrag zu überreichen. Der neu gewählte Kassier konnte schliesslich 260 Franken in die Kasse legen.

Als erste Geschäfte wurden kurz folgende Kemptner Probleme besprochen:
  • Panzer- und Lastwagenverkehr auf der Tösstalstrasse
  • Strassenführung in der Leisihalde
  • Kehrichtabfuhrbeiträge in Zusammenhang mit der Erweiterung der KEZO.
Der AMP Hinwil hatte damals noch keine Panzerpiste. Auf der noch trottoirlosen Tösstalstrasse wurden jeden Morgen drei bis vier Panzer geprüft. Sie donnerten übers Zelgli zur Tösstalstrasse bis zum Rigiblick. Dort genehmigten sich die Panzerprüfer ihren wohlverdienten Znüni.

Um 23:30 Uhr ging die denkwürdige Gründungsversammlung zu Ende.

(Quelle: Festschrift 25 Jahre Quartierverein Kempten, 1992)